Lenovo IdeaPad Duet Chromebook CT-X636F

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Für zukünftige Reisen habe ich eine leichte Möglichkeit gesucht um Fotos von meiner Kamera zu sichern und eine Erstsichtung durchzuführen. Nach einigem Hin und Her (siehe Artikel zu iPhone als Datenhub) bin ich auf das Lenovo IdeaPad gestoßen.

 

Das 10-Zoll Tablet mit Tastatur und Aufsteller kommt mit dem Betriebssystem ChromeOS daher und bringt insgesamt 934 Gramm auf die Waage (Tablet 455 gr, Tastatur 255 gr und Aufsteller 228 gr). Es werden alle Android-Apps unterstützt und es wird direkt über USB-C aufgeladen – d.h. für mich kein extra Ladegerät. Allerdings kann man nun entweder laden oder externe Geräte anschließen. Was mir auch gut gefällt: kein extra einschalten, das Gerät aufklappen und schon ist es einsatzbereit. Mit dem zusätzlichen Aufsteller muss man allerdings aufpassen. Er ist magnetisch mit dem Tablet verbunden und kann sich schon einmal beim Aufklappen lösen. 

   

Für die Sicherung meiner Fotos verwende ich einen Steckkarten-Adapter mit Anschlüssen für USB und SD-Karten. 

Zur Übertragung wird die App „Dateien“ eingesetzt. Die externe Festplatte muss allerdings zwingend exFAT formatiert sein.

Dann allerdings kommt eine kleine Ernüchterung: Die RAW-Dateien der Canon-Kamera (CR3) werden bei ChromeOS nicht automatisch erkannt. Abhilfe schafft hier eine App namens „GalleryRAW“ (kostet allerdings 4,79 Euro). Jetzt lassen sich auch die CR3-Fotos einer Erstbegutachtung unterziehen. Alternativ könnte man auch einfach zusätzlich gespeicherte JPG-Dateien nutzen (wenn vorhanden).

Achtung: beim Chromebook immer die externen Karten durch das System entfernen lassen. Bei Windows bin ich bisher immer sehr großzügig gewesen, hier aber war beim ersten Mal die SD-Karte dann in der Kamera nicht mehr lesbar und musste neu formatiert werden. 

Ich habe mir jetzt folgendes Vorgehen überlegt:
In meiner Kamera gibt es zei SD-Karten-Schächte. Auf einer SD-Karte werden die Bilder im RAW-Format abgespeichert und auf der zweiten SD-Karte im JPEG-Format. Auf der externen Festplatte werden zur Sicherung jeweils zwei Ordner mit Tagesdatum angelegt – einmal für die RAW- und einmal für die JPEG-Dateien. Dorthin kopiere ich jeweils die aktuellen Ordner von den SD-Karten und lege in der Kamara danach direkt wieder neue Ordner für den nächsten Tag an. 

Wie würdet Ihr vorgehen bzw. was macht Ihr auf einer Reise zur Sichtung und Sicherung von Fotos?

Algarve – März 2024

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Im März ging es für ein paar Tage an die Südküste von Portugal – die Algarve – genauer nach Alvor. Es standen ein paar herrliche Tage bevor.  Zu dieser Zeit ist die Region noch nicht so stark fequentiert. Später ging es noch nach Lissabon mit einem Abstecher nach Mafra.

Ein erster Ausflug brachte mich in das Naturschutzgebiet Da Rocha, wo es u.a. Flamingos in freier Wildbahn gibt. Leider dann trotz großem Objektiv etwas weit weg.

Am zweiten Tag haben wir eine Wanderung entlang der Küste unternommen: den Percurso dos Sete Vales Suspensos – sehr frei übersetzt den „Sieben Täler Weg“ (?). An diesem Tag war es schon sehr heiß, so dass ich mich nach einer Pause frühzeitig langsam auf den Rückweg gemacht hatte.

Auch ein Ausflug nach Sagres zum Fort und ans Ende der „Welt“ durfte nicht fehlen. Leider hat das Wetter an diesem Tag zumindest zu Beginn nicht so ganz mitgespielt. Das Fort war zunächst in dichten Nebel gehüllt, der sich aber dann langsam auflöste.

Am Cap von Sao Vicente – dem westlichsten Festlandspunkt von Europa steht ein beeindruckender Leuchtturm auf den Klippen, dessen Licht das hellste von Europa sein soll und das über 60 km sichtbar ist. Die hier immer wieder erwähnte „letzte Currywurt vor Amerika“ haben wir allerdings vergeblich gesucht. Wahrscheinlich waren wir einfach zu früh im Jahr hier.

Weiter ging es dann Richtung Lissabon mit kurzen Zwischenstopps.

Zunächst aber direkt eine Überraschung nach dem verlassen der Autobahn bei Arge. Ringsherum sitzen Störche auf Lampenmasten oder in ihren Nestern. Auf dem weiteren Weg nach Monchique (Termalquellen) wird es noch toller. Bei Rasmalho gibt es das Tal der Störche. Nester und Störche wohin das Auge auch blickt.

Weiter geht es in die Berge. Wir wollen zum zweithöchsten Berg der Algarve, dem Picota. Von hier aus hat man einen tollen Ausblick über die Landschaft bis zum Meer. Eigentlich wollte ich tolle Vogelbilder „schießen“ doch leider hat es nicht geklappt. Auch ein weiterer Fotograf blieb erfolglos.

Später machen wir in dem kleinen Ort einen Zwischenstop um eigentlich ein altes Wasserrad zu bewundern. Aber mir haben es eher die Störche angetan, die einen ganz schön nahe ranlassen.

In Lissabon haben wir auf Empfehlung unserer Freundin Julia das Kutschenmuseum besucht. Die Stadt selber haben wir diesmal ausgespart. Wir waren ja bereits Anfang 2023 in Porto und Lissabon und dann noch einmal im Mai in Lissabon.

Am nächsten Tag ging es für uns Alle noch nach Mafra (ca. 40 km nordwestlich von Lissabon). Mafra besteht gefühlt quasi aus einem Gebäude mit angrenzendem Park. Der „Palácio Nacional de Mafra”, der Natiaonalpalast wurde 2019 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Mit 1.200 Zimmern und 38.000 m² ist der Palast von Mafra einer der größten und extravagantesten in Europa. Das Gebäude wurde zwischen 1717 und 1755 von König Joao V. erbaut, nachdem dieser ein Versprechen abgebeben hatte nach der Geburt eines Thronerbens ein solches errrichten zu lasssen. Neben der beeindruckende Basilika gibt es viele Skulpturen, Gemälde und Wandmalereien zu bestaunen. Am interessantesten fand ich allerdings die große Bibliothek mit 36.000 Büchern im Rokoko-Stil. Hier kann man auch den längste Palastkorridor Europas mit 232m bewundern und durchschreiten.