Neue Kopfhörer für den Laufsport

1
0

Bisher war ich immer mit In-Ear-Kopfhörern unterwegs und eigentlich damit zufrieden. Die Kopplung hat gut funktioniert und vor allem die Laufzeit des Akkus war überragend.  Ich nutze die Kopfhörer einerseits für Musik während eines Laufs und andererseits – viel wichtiger – für Anweisungen meiner Lauf-App.

Leider ist es mit jetzt zwei Mal passiert, dass ich auf meiner Laufstrecke – u.a. eine Anliegerstraße – ein Auto überhört habe. Das war mir doch sehr unangenehm. Also muss jetzt etwas Neues her – ein sogenannter Knochenschall-Kopfhörer soll es sein. Damit kann man noch zusätzlich die Umgebung wahrnehmen. Außerdem scheint so ein Kopfhörer u.U. auch bei Wettkämpfen zugelassen zu sein. Ich meine Kai Pflaume mit einem solchen Kopfhörer beim Berliner Halbmarathon gesehen zu haben. Allerdings ist dieses Modell u.U. doch sehr hochpreisig. Da ich nicht weiß, ob ich überhaupt mit so einem Knochenschall-Kopfhörer klar komme – zumal ich auch noch Brillenträger bin – habe ich mich jetz erst einmal für ein preiswertes Gebrauchtmodell von Sunvito entschieden.

Technik/Bedienung

Irgendwie wirken die Kopfhörer etwas wabbelig, bedingt durch den Bügel und die Verteilung der beiden Akkus. Aber das wird sich sicherlich beim Tragen geben. Zunächst einmal mit dem mitgelieferten Magnet-USB-Kabel aufladen. Dann folgt die Verknüpfung per Bluetooth mit dem Wiedergabegerät – in meinem Fall der Garmin Fenix 7. Das geschieht ohne Probleme. Leider verfügt der Kopfhörer nur über BT 5.3 – lässt sich also nur mit einem Gerät gleichzeitig verbinden. Bei einem nächsten Kopfhörer werde ich also gezielt auf BT 6.0 achten.

Gesteuert wird der Kopfhörer über drei Tasten. Die mittlere Taste dient dem Start bzw. der Bluetooth-Aktivierung und die beiden anderen Knöpfe vornehmlich der Lautstärke. Alles lässt sich gut während des Laufes bedienen. Neben Bluetooth verfügt dieser Kopfhörer auch über einen MP3-Speicher. Da ich aber meine Musik auf der Uhr habe und von dort übertrage und sowieso Bluetooth einsetze wegen der Ansagen des Laufcoaches (ENDUCO), benötige ich dieses Feature nicht.

Was man leider bei der direkten Kopplung mit der Uhr nicht sieht ist die Akku-Kapazität. Auch am Kopfhörer ist dafür keine Anzeige vorgesehen. Die Kapazität erfährt man erst bei einer Kopplung mit einem Handy – wird dann z.B. bei einem iPhone auf der Startseite angezeigt.

Tragekomfort

Nun geht es zu meinem ersten Lauf mit den neuen Knochenschall-Kopfhörern und ich bin erstaunt wie gut doch diese Kopfhörer sitzen. Dank des „Bogens“ über der Ohrmuschel passen sie sich sehr gut an. Etwas gewöhnungsbedürftig ist der Druck über den Ohren zu Beginn des Laufs, aber das legt sich mit der Zeit. Auch der Brillenbügel stört nicht und beides lässt sich gut zusammen tragen. Hinten steht des Kopfhörerbügel etwas ab – ist wohl auch für größere Köpfe gedacht. 

Musik und Sprache

Das Musikerlebnis ist ordentlich – sicherlich kein HiFi-Studio-Klang. Ich musste nur die Lautstärke zu Beginn herunterregeln um etwas von der Umgebung mitzubekommen. Die Ansage von meinem Laufcoach wurde sehr gut übermittelt. 

Mein Fazit

Ich muss gestehen, ich war zunächst sehr skeptisch ob des Tragekomforts (Brille) und der Schallübertragung über die Wangenknochen. Aber die Art dieser Kopfhörer überzeugen mich. Wie oben schon geschrieben würde ich auf BT 6.0 achten und vielleicht noch einen Aufbewahrungsbeutel. Auf den MP3-Speicher kann ich verzichten.  

Was mich nun von Euch interessieren würde ist der Vergleich zu den doch sehr teueren Kopfhörern von Shokz. Berichtet doch einmal von Euren Erfahrungen. Lohnt sich der Mehrpreis?

Rückblick – die Zweite

0
0

Über einen anderen Thread in den sozialen Medien bin ich mal wieder an alte Zeiten erinnert worden.
Gerne möchte ich auch hier an Hand meines Funduses einmal einen Blick in meine Vergangenheit werfen.

Schule

Während meiner Schulzeit gab es noch keine Taschenrechner. Wir lernten noch schriftlich Rechnen und später bei komplizierteren Aufgaben kamen Logarithemtafel und Rechenschieber (steht sogar noch der Preis drauf: 18,80 DM) zum Einsatz. Zudem habe ich noch einen alten hochwertigen Zirkelkasten wiederentdeckt.

Studium

Während des Studiums habe ich mir meinen ersten Taschenrechner – Ti59 –  und später dann einen Thermodrucker zusammengespart. Da konnte man auf kleinen Magnetstreifen Programme in einer eigenen Computersprache abspeichern. Das war schon eine Sensation und eine rießige Erleichterung. Allerdings verflog dabei manche Nacht.

   

  

Gelernt habe ich im Fach EDV (Elektronische Datenverarbeitung – heute IT) die Programmiersprachen Basic, Fortran IV und Pascal.

Mein erstes großes Programm – auf Lochkarten  – ein Zeichung von Höhenprofilen im Straßenbau. Jede Programmzeile entsprach einer Lochkarte; zusätzlich noch Kommentarkarten. Dazu musste man Abends seinen Job im Rechenzentrum der Universität (damals Gesamthochschule) abgeben, der wurde dann über Nacht zur Uni Köln geschickt und dort berechnet. Am nächsten Morgen wurde dann der Plot an der heimischen Uni fertig gestellt und wenn man Glück hatte, lagen die Lochkarten, ein Computerausdruck und eine große Rolle mit der Zeichnung im Fach.

Später dann der erste eigene Computer – ein IBM 8086 mit Floppy-Laufwerk für 2.000 DM. Floppy war eine Magnetscheibe 5 1/4 Zoll mit einer Speicherkapazität von 360 oder 720 KByte und später dann 3 1/2 Zoll (teils auch in schreienden Farben).


Abbildung ähnlich – Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/IBM_Personal_Computer

    

Sicherlich hat auch mein Vater zu diesem Interesse beigetragen. Er war lange Zeit als kaufmännischer Angestellter Leiter eines Rechenzentrums. Die erste Anlage war eine Univac (Universal Automatic Calculator) in einer großen Halle mit Eingabeterminals für Lochkarten und Lochstreifen. Später dann eine IBM – sah aus wie zwei große Kühlschränke (in roter Farbe). Die Anlage wurde mit Magnetbändern und Magnetplatten „gefüttert“. Leider kann ich meinen Vater dazu nicht mehr befragen.


Abbildung ähnlich – Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Automatic_Calculator

Das alles kann man heute im Heinz-Nixdorf-Museum in Paderborn besichtigen.

Beruf

Später im Beruf wurde an meinen ersten richtigen Arbeitsplatz ein IBM 80286 mit Floppy angeschafft und später dann in einer Erweiterungseinheit eine Festplatte (Expansion Unit 5161 Model 1). Dabei gab es noch Diskussionen, ob besser eine 20 MByte Platte oder zwei 10-MByte-Platten angeschafft werden sollten. Heute lachen wir darüber, aber soooo lange ist das nun auch nicht her. Als Ergänzung gab es dann einen Din-A3-Plotter von HP (HEWLET PACKARD HP 7475A). Leider kannte man damals Programme wie Autocad nicht bzw. wenn, dann waren diese nicht erschwinglich. Also musste man selber ran und mit der integrierten Programmiersprache HPGL eigene Zeichenprogramm entwickeln. Es standen sechs Farbstifte in einem Karussel zur Verfügung und leider hat man schon einmal vergessen den wichtigsten letzten Befehl einzugeben – Stift hoch. Dann wurde zum Schluß die „gelungene“ Zeichnung sehr zum Verdruß einfach durchgestrichen.

Kurz noch zu den Bildern: Ich bin erschrocken wie viele Gegenstände ich aus den alten Zeit noch in irgendwelchen Ecken habe.

RUNNA – erster Lauf

1
0

Heute habe ich meinen allerersten Lauf mit Runna und einer Appel Watch 4 zum Test absolviert.
Bitte nicht auf die Werte achten – diese sollen nur zur Demonstration sein.

Da die Runna-App direkt auf der Watch auftauchte, konnte ich den Lauf auch dort direkt starten. Zuvor hatte ich noch meine Bluetooth-Kopfhörer für die Ansagen mit der Watch gekoppelt. Da ich nun gleichzeitig zum Lauf noch die Watch im Auge behalten (und fotografieren) wollte, hatte ich kleinere Probleme – u.a. auch das die Watch immer wieder dunkel wird (für mich als Garmin-Nutzer etwas ungewohnt und erst ab Version 5 und höher einstellbar).

Da es bei dem Wiedereinstiegslauf nur nach Streckenangabe und „Gesprächstempo“  ging, war ich natürlich für meine Verhältnisse wieder zu schnell unterwegs. Sehr schön sind die Zwischenansagen in den Abschnitten zur Hälfte und gegen Ende eines Intervalls. Das lockert doch sehr auf und man muss nicht ständig auf die Uhr schauen wie lange es noch dauert. Gegen Ende des Workouts musste ich erst einmal auf der Watch den Ende-Knopf suchen. Sehr gut gefallen hat mir die Standard-Übersicht aller Werte während des Laufs auf der Uhr (wohl auch einstellbar).

    

Des weiteren finde ich die Übersicht in der Runna-App nach Abschluß des Workouts und die zahlreichen Auswertung sehr gelungen. Die Laufstrecke wird zudem auch grafisch dargestellt – sogar mit einer Animation des Weges und der Werte. Dazu kann man noch persönliche Notizen zum Lauf abspeichern. Leider ist keine Bearbeitung dieses Notiz-Blocks vorgesehen.

Die weiteren Workouts zum Wiedereinstiegsplan werden übersichtlich im Trainingskalender geführt. Allerdings legt das die Vermutung nahe, dass hier starr dem Ablauf gefolgt wird und es keinen Einfluss durch die Körperwerte des Nutzers gibt. Allerdings handelt es sich hier um den kostenlosen Wiedereinstiegslauf von Runna und noch nicht um einen kostenpflichtigen persönlich konfigurierten Lauf im Abo. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit der Runna-App bisher gemacht?
Mit welcher Uhr lauft Ihr?
Bin sehr gespannt auf Eure Kommentare.

RUNNA – Trainingsplan anpassen

1
0

Bei RUNNA hat man jederzeit die Möglichkeit den Trainingsplan nach seinen Vorstellungen anzupassen.

Zum einen kann man manuell einfach ein Training als erledigt markieren (Häckchen oben rechts bei der Trainingseinheit).
Das ist natürlich reiner Selbstbetrug.

Alternativ kann man ein Training auch einfach überspringen (rechte Schaltfläche) in der Trainingsansicht und auch diese Einstellung wieder zurücknehmen. Für kurzfrsitige Terminänderungen sicherlich sehr sinnvoll.

Dann lässt sich eine Trainingseinheit bequem verschieben. Dazu geht man auf den Schalter „Plan“ (unten) und in der nächsten Ansicht auf den Schalter oben rechts (Kalender). Im nun angezeigten Trainingskalender lässt sich eine unerledigte Trainingseinheit einfach im Plan auf einen anderen Tag verschieben. Bitte die Speicherung nicht vergessen!

In der Planübersicht kann der Nutzer auch weitere Übungen wie Dauerlauf, Tempo, Intervalle, Berge, Langer Lauf, Rennen oder parkrun sowie Krafttraining dazubuchen. Dazu geht man wieder einfach auf den Trainingskalender, wählt bei einen freien Tag das Plus-Zeichen mit Hinzufügen.

Außerdem lassen sich manuell Trainingseinheiten über die Schaltfläche „Aktivitäten“ und dann das Plus-Symbol oben rechts neben dem Kalendersymbol einbauen.

Und zum Schluß kann man seinen Urlaub hinterlegen. Dazu bitte auf „Plan“ klikcken und danach auf „Plan verwalten“

Es gibt in der RUNNA-App sehr viele Möglichkeiten der individuellen Anpassung eines Trainings.

RUNNA – Garmin Fenix

0
0

Um eine Trainingseinheit mit Hilfe der Garmin Fenix durchzuführen muss natürlich zunächst einmal die Uhr mit der Runna-App verknüpft werden. Dazu geht man in der Runna-App auf das Profil (oben links) und dort auf den Eintrag „Verknüpfte Apps & Geräte“. Hier sollte im Abschnitt „Uhren“ die Verknüpfung „Garmin Connect“ zu finden sein bzw. über „Uhr verbinden“ ausgewählt werden. Im Falle der Garmin Uhr führt der Weg immer über Carmin Connect.

Klickt man auf den Eintrag „Garmin Connect“ so öffnet sich ein weiteres Fenster mit der Auswahl „Outdoor“ oder „Laufband“.

In Garmin Connect kann man über das Menü „Mehr“ (drei Punkte unten rechts), „Einstellungen“, „Verknüpfte Apps“ und „Runna“ die Verbindung überprüfen und anpassen.

Am Tag des Tranings taucht die geplante Aktivität mit Runna in der Übersicht von Garmin Connect auf.

Klickt man auf den Eintrag, so wird noch einmal eine Übersicht zum Training angezeigt.

Das Training startet man dann auf der Garmin-Uhr über „Training“, „geplantes Training“ und den Namen.

https://www.runna.com/

RUNNA – Wiedereinstiegsplan

2
0

RUNNA selber wirbt mit zwei kostenlosen 5-km-Plänen!

Hier ein Zitat von der Webseite des Herstellers:

„Starten Sie mit einem kostenlosen Plan

Einige unserer einsteigerfreundlichsten Trainingspläne sind komplett kostenlos – darunter „ Laufanfänger“ und „Wiedereinstieg ins Laufen“ . Diese Programme wurden von unserem Trainerteam entwickelt, um Ihnen zu helfen, Ihre Fitness sicher und schrittweise aufzubauen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Sobald du dich für einen Plan entschieden hast, kannst du deine Trainingseinheiten flexibel an deinen Wochenplan anpassen. Stehen demnächst ein paar stressige Tage an? Kein Problem! Verschiebe die Einheiten einfach so, dass sich dein Training deinem Leben anpasst und nicht umgekehrt.“

Ich habe mir einmal den kostenlosen Plan „Wiedereinstieg ins Laufen“ näher angesehen.
In 15 Schritten wird der Nutzer wie folgt zu seinem Plan geführt.

  1.  Über den Klick auf „Mehr erfahren“ startet man die Einrichtung.
    Im ersten Schritt erhält der Nutzer zahlreiche Informationen zum Plan.
  2. Weiter geht es mit der Abfrage nach vorangegangenen Läufen …
  3. … und wie häufig man in der Vergangenheit aktiv war.
  4. Ein Blick in die Zukunft: wie häufig möchte man aktiv sein …
    (mehr als 4 Tage lässt RUNNA nicht zu)
  5. … und an welchen Tagen.
  6. Die Frage nach dem Start des Laufplanes – auch ein individuelles Datum ist möglch.
  7. Einige Einstellungen für die Dauer …
  8. … und das Enddatum festlegen.
  9. Die Frage nach Kilometer oder Meilen
  10. Zum Abschluß noch einmal eine Übersicht aller Angaben
  11. Der Trainingsplan wird berechnet …

  12. … und präsentiert.
  13. Es gibt noch einmal eine Übersicht über die enthaltenen Laufeinheiten
  14. Zum Abschluß gibt es eine Wochenübersicht und es kann los gehen!

Fertig!